Segeln lernen – wo und wann?

Segeln in KroatienMöchte man Segeln, sollte man vorher einige grundlegende Dinge, wie die Knotenlehre, lernen. Um auch wirklich seetüchtig zu werden, empfiehlt es sich, sich Gedanken darüber zu machen, wo und wann man das Segeln lernen möchte, beispielsweise, um eine Woche Urlaub einzuplanen.

Planung ist das halbe Seglerausbildungsleben

Um ein Segelboot selbst navigieren zu können, bedarf es meist nur eines Bootes und eines Gewässers, sowie der Erlaubnis, ohne Führerschein auf dem See zu fahren. Sehr empfehlenswert für diese Variante ist die Erlernung der Knoten, die einiges an Übung abverlangt, da sie teilweise etwas schwieriger zu machen sind und einige so ähnlich sind, dass man sie leicht verwechseln kann. Für die Knotenlehre braucht man nicht allzu viel. Ein Buch oder eine Anleitung aus dem Internet, sowie ein passendes Seil, am besten eines, das man dann auch zum Segeln verwenden möchte. Wer dann noch mit einer großen Portion Geduld und eventuell den helfenden Händen eines Freundes ausgestattet ist, wird im Handumdrehen erlernen, wie man die Schot richtig knotet, damit das Boot im Hafen bleibt. Im Sommer kann man dann auf einen See fahren, um das Ganze in der Praxis auszuprobieren. In einigen Regionen ist das Segeln sehr beliebt, da die Seen größer sind und regelmäßig Wind geht. Für Anfänger eignet sich etwa der Neusiedler See, aber auch der Balaton in Ungarn bietet einiges für künftige Segler. Viele Segelschulen bieten häufig eintägige Kurse an, die man meist auch kurzfristig buchen kann. Wenn das Wetter gut ist, sollte man allerdings nicht zu optimistisch sein, dass man noch einen Platz bekommt.

Kroatien als Segelausbildungszentrum mit Urlaubsfeeling

Die kroatischen Küsten bieten für Segelneulinge alles, was man sich erwartet. Von versteckten U-Boot-Bunkern bis hin zu Steilklippen und Naturreservaten kann vieles entdeckt werden. Und nebenher macht man einfach eine Hochseeausbildung zum Segeln. Im Regelfall fährt man mit einer Gruppe von mehreren Segelscheininteressierten und dem Skipper auf einer Yacht und erlernt neben dem Navigieren in der Praxis auch das Verhalten in Gefahrensituationen und das Umgehen mit der Crew an Board. Das vorher theoretisch angeeignete Wissen kann auf solch einem Übungstörn sehr gut angewendet werden. Ausgangspunkt für die Segelkurse sind meist Marinas, also kleinere in sich geschlossene Häfen, die ein Großangebot an meist gecharterten Yachten bereitstellen.

Kann man im Winter auch segeln lernen?

Der Winter eignet sich besonders gut, um mit der theoretischen Ausbildung zu beginnen. Da sich diese über Monate erstreckt, ist es ratsam, so früh wie möglich anzufangen, um bei den ersten wärmeren Sonnenstrahlen auf eine Jolle steigen zu können. Mit diesem kleinen Boot kann es schon mal vorkommen, dass man kippt. Für diese Fälle sollte man sich einen Neoprenanzug anziehen, damit man bei einem Kippen nicht gleich die Lust am Segeln verliert. Wer im Winter anfängt, das Navigieren und die Knotenkunde zu lernen, hat im Sommer einen riesen Vorsprung wenn’s endlich heißt: Mast- und Schotbruch!

Foto: Volkmar Hintz.de

Ähnliche Beiträge:

Tags:, , ,