Wassersport wird auf der ganzen Welt ausgeübt. Überall wo Wasser ist, werden die unterschiedlichsten Sportmöglichkeiten angeboten. Dabei ist es gleich, ob die Sportart auf oder im Wasser ausgeführt wird. Doch welche Sportarten, außer der wohl bekanntesten, dem Schwimmen, gibt es sonst noch?
Wassersportmöglichkeiten unabhängig von der Witterung
Schwimmbäder bieten Ihnen heute die Möglichkeit, Wassersport in entsprechenden Schwimmhallen unabhängig davon auszuüben, ob es schneit, weht oder regnet. Hierzu zählen die Sportarten Synchronschwimmen, Wasserball, sowie Kunst- und Turmspringen. Synchronschwimmen, oder auch Kunstschwimmen, ist eine Sportart, die zu zweit ausgeübt wird und in dieser es um die Synchronizität der Teilnehmer beim Schwimmen einer Choreografie zur Musik geht. Wasserspringen ist eine Hallensportart, die es in drei Varianten gibt: Turmspringen, Kunstspringen und auch hier gibt es die Möglichkeit des Synchronspringens. Kunstspringen wird bis zu einer Höhe von drei Metern und Turm- sowie Synchronspringen bis zu einer Höhe von zehn Metern ausgeführt. Wasserball ist hingegen eine Sportart, die keinen Wert auf die Schönheit der Ausführung legt. Wasserball gleicht mehr den Sportarten Handball und Rugby, und definiert das Ziel, mit der eigenen Mannschaft den Ball in das gegnerische Tor zu werfen.
Witterungsabhängige Sportarten
Neben den oben aufgeführten Sportarten gibt es noch einige, die Sie in der freien Natur ausüben und so auch eine Abhängigkeit bezüglich der Wetterlage besitzen. Segeln, Wasserski, Jetski aber auch Surfen, Tauchen, Kajak und Kanu fahren, sowie eine Extremvariante, die sich aus dem Turmspringen heraus entwickelt hat: das Klippenspringen. Segler nutzen die Windenergie auf dem offenen Gewässer, um sich mit einem Segelboot oder Segelschiff fortzubewegen. Wasserski hingegen nutzt die Kraft eines Motorbootes oder eines Wasserskilifts, um den Wasserskiläufer auf zwei schmalen Brettern über das Element zu ziehen. Neben Wasserski gibt es auch das Wakeboard, dass stark an ein Snowboard erinnert und statt zwei schmalen Brettern ein kleineres, aber breiteres Bett darstellt, worauf die Füße des Läufers geschnallt werden. Jetski gehört zu den neueren Sportarten auf dem Wasser. Ein Jetski ist ein Wassermotorrad, das entweder im Sitzen oder im Stehen befahren werden kann. Wird die Leistung des Gerätes ausgetestet, können Geschwindigkeiten bis zu 140 km/h gemessen werden. Häufig werden Jetskis auch zum Ziehen von Wasserläufern verwendet. Surfen stellt das Gleiten mittels einem Brett, aber auch kleine Boote werden hierfür verwendet, auf einer Welle dar. Die Geschwindigkeit wird dabei gewonnen, dass der Surfer in die Seitenwand einer Welle fährt und sich mit dieser mitführen lässt.
Paddeln
Der Ursprung des Kajaks entstammt aus der Arktis und stellt ein kleines Paddelboot dar, welches mit Doppelpaddel betrieben wird und oben geschlossen ist, sodass kein Wasser eindringen kann. Lediglich für den Fahrer von Kajaks ist eine Art Luke zum Einschlüpfen in das Boot vorhanden. Kajaks werden hauptsächlich von ein bis zwei Personen befahren, für den Rennsport gibt es jedoch auch Kajaks, in denen bis zu vier Personen Platz finden können. Kanu ist dagegen ein offenes Paddelboot und bietet so oft mehreren Personen Platz. Gepaddelt wird dabei jedoch nur auf einer Seite. Das Klippenspringen ähnelt dem Turmspringen. Doch statt von Türmen zu springen, wagen die Springer sich auf immer höhere Felsen und verbinden den Sprung mit den Techniken der Turmspringer und Tauchen ist eine ideale Sportart dafür, um einmal die Unterwasserwelt besser kennenzulernen. Zudem bieten die meisten Sportarten noch Unterarten, die die Vielzahl der Möglichkeiten gleich noch mal deutlich erhöht.
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